Die Ausgabe der MaleLE!-Bilder hat begonnen - 06.12.11
Lange genug haben die 18.247 MaleLE!-Bilder in den weißen Metallschränken im Hinterzimmer geschlafen. Nun ist es endlich Zeit aufzuwachen und sich unters Volk zu mischen. Notar Christoph Wich hat die Codes zu entschlüsselt und den MaleLE!-Bildern zugeordnet.
Am Nikolaustag, Punkt 9 Uhr, öffneten sich die Türen der LVZ-Geschäftsstelle und alle Frühaufsteher und Ungeduldigen wurden willkommen geheißen: Die große MaleLE!-Bilderausgabe begann.
MaleLE!-Mitarbeiter Christian Ibe und Janine Brömme begrüßten die tapferen Leipziger, tippten geduldig Codes in den Computer und zeigten den gespannten Leipzigern ihr ausgewähltes Bild.
„Das ist ja niedlich“, rief Kerstin Neumann als sie das MaleLE!-Bild auf dem Bildschirm sah. Freunde hatten der jungen Frau das Ticket noch am Wochenende geschenkt, weil „ich irgendwie den Verkauf verpasst habe.“ Natürlich freute sich Neumann über solch ein schönes Motiv, aber viel wichtiger sei ihr am Ende der gute Zweck. Genauso sah es auch Diana Dörenberg. Die Leipzigerin erklärte: „Wenn ich schon nicht gemalt habe, dann möchte ich wenigstens ein Bild kaufen.“ In den Händen hielt sie wenig später ein Kunstwerk von Helen Heise. Sie fand es schön, packte es wieder zurück in die MaleLE!-Tüte und lief glücklich nach Hause.
Claudia Jochmann wurde mit einem ganz besonderen Nikolausgeschenk überrascht. Aus ihrem geputzten Schuh blinzelte ein MaleLE!-Verkaufscode. „Mein Mann hat mir den geschenkt“, verriet Jochmann. Und, ja, sie sei neugierig, sehr sogar. Sie wurde nicht enttäuscht. Nach Enthüllung des Rätsel, lächelte sie und sagte: „Wir werden das Bild ganz bestimmt aufhängen!“ – nur wo wissen sie noch nicht.
Um die Mittagsstunden raunte es immer mehr im Vorzimmer der Geschäftstelle. „Was haben Sie denn für ein Bild bekommen?“ fragte ein junger Mann Eleonore Agne, diese zuckte mit den Schultern: „Das weiß ich noch nicht. Ich hab meine noch nicht abgeholt.“ Nicht nur die 71-Jährige war nun gespannt, welche Bilder sich hinter ihren drei MaleLE!-Codes verbergen. Auch andere Bildabholer blieben erwartungsvoll stehen und beobachteten die Übergabe. Die leidenschaftliche Radfahrerin war sehr stolz auf ihre Bilder. Neben der mit Acryl gezeichneten Windmühle und einer in Bleistift hergestellten Landschaft, musste sie ganz klar feststellen: „das Kinderbild ist mir das Liebste“, sagte sie lächelnd und verschwand. Wartezeiten wurden mit Glühwein, Gebäck und MaleLE!-Gespräche überbrückt
Alle MaleLE-Bilder, die bis zum 4.12.2011 gekauft wurden, können ab sofort, Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Leipziger Volkszeitung abgeholt werden. Karoline Maria Keybe
















