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Markus Neu bekommt im Porsche Zentrum Leipzig seine MaleLE-Bild .Foto: André Kempner

MaleLE!-Werk von Ministerpräsident Tillich für das Porsche Zentrum Leipzig - 28.03.12

„Ich persönlich bin künstlerisch nicht sehr begabt“, offenbart Markus Neu, seit Februar Geschäftsführer des Porsche Zentrums Leipzig, mit sympathischer Ehrlichkeit, als er in seinem Büro vor einem beachtlichen Berg von MaleLE!-Bildern sitzt. Die Kunst und Porsche sind sich seiner Meinung nach aber gar nicht so fern: „Zum optischen Aufwerten und Individualisieren eines Fahrzeugs braucht man auch Kreativität – sonst sind alle Autos schwarz“, erklärt der Neu-Leipziger, der ursprünglich aus Frankfurt am Main kommt. An den Wänden seines Büros hängen Bilder von solchen bis ins letzte Detail ästhetisierten Fahrzeugen – der Marke Porsche, selbstverständlich.

Die 50 MaleLE!-Bilder, die das Porsche Zentrum Leipzig erworben hat, bieten einmal mehr die ganze Bandbreite an verschiedenen Motiven und Techniken. Hier prangt ein orange-roter Sonnenaufgang in Wasserfarben, da springt dem Betrachter ein mit Buntstift gezeichnetes Manga-Wesen mit wilder brombeerfarbener Frisur entgegen und dort liegt das Belvedere von Schloss Wackerbarth friedlich am Fuße der Weinberge unter blauem Himmel. Letzteres Werk – ganz in Ölfarbe – stammt von niemand geringerem als Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der das Bauwerk mit viel Liebe vor Ort in Radebeul abgemalt hatte. „Das Bild von MinisterpräsidentTillich wird im Porsche Zentrum Leipzig an einem besonders exponierten Ort ausgestellt“, verrät Markus Neu. Wo genau, wird noch festgelegt. Und auch die anderen MaleLE!-Kunstwerke sollen demnächst im Porsche Zentrum Leipzig gezeigt werden: Auf Staffeleien oder einer Bilderwand, für jeden Besucher zugänglich.

Weil Markus Neu assoziativ gezeichnete Motive am liebsten mag, findet er es besonders spannend, was Kinder zu Papier bringen: „Die sind so frei und malen einfach drauf los, das ist sehr interessant.“ Sich für bedürftige Kinder und Jugendliche einzusetzen, ist Neu, selbst Vater von zwei Kindern, ein Anliegen. „Kinder sind unsere Zukunft, und es ist an uns, ihnen ein vernünftiges Umfeld zu ermöglichen – über die Schulbildung hinaus.“ Diese Einstellung deckt sich mit der von Porsche zu 100 Prozent. Der Automobilhersteller ist dafür bekannt, dass soziales Engagement bei ihm nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern gelebt wird; sei es bei Benefiz-Fußballturnieren oder der aktiven Förderung der Jugendarbeit in Sportvereinen.

r.