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Leipziger Rennfahrer Henry Büttner beteiligt sich an der  LVZ MaleLe-Aktion. Foto: Karoline Maria Keybe

Rennfahrer Henry Büttner: “Malen ist für mich wie Eiskunstlaufen” - 09.02.11

„Malen ist für mich wie … Eiskunstlaufen“, sagte Henry Büttner lächelnd. Wieso das denn? – fragte sich der Leser stirnrunzelnd. „Das kann ich auch nicht“, gab er lachend zu.

Im Zuge der einzigartigen öffentlichen Aktion „MaleLE – Malen für einen guten Zweck!” griff auch Autoliebhaber Henry aus dem Racing-Team-Büttner an drei nasskalten Sonntagen zu Schreibwerkzeug, Pinsel und Tusche. Akribisch wurden die Konturen mit einem Bleistift vorgezogen, skizziert, falsche Formen und Striche immer wieder wegradiert. Im eigentlichen Leben hat der Rennfahrer aus Leidenschaft eher mit Auto-Aufklebern und Autolacken zu tun. Das Mischen von Hellblau und einem „satten” Rot hingegen bereitete dem jungen Mann da schon hin und wieder ein paar Schwierigkeiten. Mit nicht ganz ruhiger Hand gab sich der 44-Jährige als selbst ernannter „Nichtmaler” die größte Mühe.

Wie viele andere Leipziger beschäftigte auch er sich das letzte Mal im zarten Schulkindalter mit Pinselpaletten und Wasserfarben. Aber irgendwie entspannte es auch – musste auch der gelernte Tischler zugeben. Aber dennoch – der erste Gedanke war: „Ich kann doch gar nicht malen!”

Das ist schwer zu glauben, wenn man das entstandene, farbenfrohe Werk auf dem Tisch liegen sieht: das MaleLE DIN A3 Papier zeigte seinen Helm und an der linken unteren Ecke den Originalreifenabdruck eines Regenreifens vom Rennen in Zandvoort aus dem Jahre 2010. Mit seinen Kollegen hat der Sachsenmeister erst vor wenigen Tagen den Reifen mit Autolack besprüht, und anschließend übers Bild fahren lassen. Klein steht „Helge” auf dem Helm. „Ja – Helge Schneider und ich sind seit  über 16 Jahren befreundet.” Der Unterhaltungskünstler und der Autorennfahrer  telefonieren regelmäßig. Am 17. März kommt Helge in das ausverkaufte  Gewandhaus. An diesem Abend wird Henry versuchen, auch Helge Schneider für  MaleLE zu begeistern.

Der Deutscher Meister aus dem Jahre 1999 musste zugeben, dass er schon viel erlebt und gesehen hat. Der blonde Mann mag Geschwindigkeit, Schnelligkeit und schicke Autos, aber filigranes, detailgetreues Zeichen mit einem Pinsel war eine viel größere Herausforderung. Aber eines hatte Henry auch dabei gelernt: „Wenn ich die Farben gelb und blau mische, dann erhalte ich grün“, er strahlte – wir mit ihm.

Sie sehen, jeder kann malen. Malen auch Sie für einen guten Zweck.

Haben Sie Fragen zu MaleLE, rufen Sie uns an:
Tel. 0341 2181-3930

Karoline Maria Keybe